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Zu den wichtigsten ärztlichen Aufgaben gehört die Linderung von Schmerzen.

„Schmerz ist, nach der IASP (International Association for the Study of Pain), ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder möglicher Gewebeschädigung verbunden ist, oder mit dem Begriff einer solchen Schädigung beschrieben wird.“

Das Schmerzerleben ist ein Gasamtereignis, welches sich aus vielen Einzelkomponenten zusammensetzt. Neben dem akuten Schmerz („Der Patient hat Schmerz“), der Schutz- und Warnfunktion hat, lässt sich der chronische Schmerz unterscheiden („Der Schmerz hat den Patient“).

Der chronische Schmerz hat bio-psycho-soziale Ebenen. Biosensorisch wird der Schmerz über Rezeptoren (Sensoren im Körper) gespürt, psychologisch zeigen sich Emotionen wie, Angst, Depression oder Somatisierung , auf der sozialen Ebene folgt die Schmerzäußerung („Ich habe Schmerzen“) und die Inanspruchnahme therapeutischer Möglichkeiten.

Nach heutigem Wissensstand gibt es ein sogenanntes „Schmerzgedächtnis“. Bei immer wiederkehrenden Reizungen bestimmter Schmerzbahnen oder Nerven, kann es (neben den oben erwähnten Veränderungen) auch zu biologischen Umbauprozessen kommen, die eine Schmerzchronifizierung fördern können. Ziel verschiedenster schmerztherapeutischer Ansätze ist, diesen Refexbogen zu durchbrechen. Ob mit konventioneller Medikamentengabe, Chirotherapie, Akupunktur, Neuraltherapie oder auch anderen reflexmethodischen Verfahren ... , alle sollten darauf hinwirken, dass nach der Durchbrechung des Teufelskreises-Schmerz, eine Normalisierung oder zumindest Besserung der Beschwerden auftritt. Dieser schwierige Prozess bedarf neben ärztlichen Bemühungen der aktiven Mitarbeit des Patienten. Durch Verhaltensänderungen (z.B. Bewegungstherapie), manuelle Therapie – Chirotherapie, Naturheilverfahren, Hydrotherapie mit Kälte – oder Wärmeanwendungen, physikalische Anwendungen oder auch andere Methoden, kann der Patient aktiv in seinen Gesundungsprozess eingreifen. Er ist nicht mehr hilflos dem Schmerz ausgesetzt. Neben den erwähnten Therapiemöglichkeiten seien noch folgende erwähnt: Akupunktur (Körper- Ohr- Laserakupunktur), Nervenblockaden, chirurgische Verfahren, Psychopharmaka, Gesprächstherapie, körperorientierte Verfahren ... .

Ziel einer individuellen Schmerztherapie ist das Erkennen der gestörten Funktionsebenen, und der damit verbundenen Therapieform – somit  eine sehr wichtige, wenn auch manchmal recht schwere Aufgabe des Therapeuten. Meist bietet sich eine individuelle Kombination verschiedener Methoden an, da nicht jeder Patient für jede Methode zugänglich scheint.

Wichtig ist auch die Erkennung einer möglichen Regulationsstarre. Das bedeutet, dass der Patient nicht auf bestimmte schmerztherapeutische Methoden anspricht. Es wird von Herden und Störfeldern gesprochen. Ein Herd ist demnach eine krankhafte Veränderung, die nicht unmittelbar in der Nähe des Schmerzes liegen muss. Als Beispiel seien ein eitriger Zahn oder chronisch vereiterte Kieferhöhlen genannt. Als Störfelder können Narben, chronische Entzündungen, bakterielle Fehlbesiedlung des Darmes oder auch abgestorbene „tote“ Zähne wirken. Bei einer erfolglosen Schmerztherapie sollte also immer an diese Punkte gedacht werden.

Ein ausführliches Patientengespräch über die „persönliche Geschichte des Schmerzes, und des Patienten“, körperliche Untersuchung, laborchemische und radiologische Untersuchungsmethoden stellen die schulmedizinischen Stützen in der Diagnostik der Schmerzen dar, die situationsgerecht zu nutzen sind.

 
   
   
   
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